Aktuelles

Diese Seite wird jeweils monatlich mit Neuem aus meinem Atelier aktualisiert.

Ist das Kunst oder kann das weg – Ein Archiv

Diese Frage stellt sich nicht erst seitdem eine Putzfrau

die Fettecke einer Ausstellung von Joseph Beuys entfernt hat.

Was Kunst ist oder ausmacht, was sie soll und darf und muss,

sind Themen endloser Diskussionen und verändern sich im Kontext von Zeit und Gesellschaft.

 

Unbefangen davon und mit sehr viel Spass

ist dieses Jahr in meinem Atelier ein Archiv – Objekt

aus den gesammelten Schätzen von 30 Jahren entstanden:

 

 

 

 

Ein Prozess des Sichtens und Gewichtens.

Wert oder Unwert ist durch das (Er-)schaffen neu definiert.

An den Inhalten lassen sich Interessen, Themen der Lebensjahrzehnte ablesen.

Insofern lässt sich das Archiv mit seinen Erzählungen als eine Art Selbstportrait verstehen.

 

Nun zu den Inhalten der Schubladen,

die ich aus einer ehemaligen Haushalt- und Eisenwarenhandlung mit mechanischer Werkstatt gerettet habe.

Die einzelnen Schubladenobjekte zeigen Sammlungen von A wie Am Anfang war das Spiel  

bis wie Zu Ende gehen.  

 

 

 

 

Grundlagen, Kriterien und die Systematik des Werks sind nach eigenen Regeln festgelegt.

Die Nummerierung und Kennzeichnung der Sammeldinge in den einzelnen Schubladen

haben eine Logik nicht im Sinne von Wissenschaftlichkeit

sondern aus dem Moment und aus der Geschichte heraus.

Diese Systematik und Logik will sozusagen unlesbar sein, um neu enträtselt zu werden.

 

 

 

 

Ob das Kunst ist  –  oder doch eher weg soll, können Sie selbst entscheiden.

Ich kann Ihnen auf jeden Fall versichern:

So lässt sich trefflich aufräumen!

Neue Werke

Das helle, grelle Sommersonnenlicht ist längst dem

milderen Herbstlicht gewichen.

Höchste Zeit, um einige der neu entstandenen Werke vorzustellen.

Sie führen die Reihe der SPRICHARTEN UND REDENSWÖRTER weiter:

 

 

„Wenn Träume wahr werden“, kann als Fortsetzung gesehen werden der beiden Objekte vom vergangenen Jahr:

„Am Haken zappeln“ und „Schlüsselstelle“.

Sie können somit einen Lebensprozess abbilden.

 

„Kopf stehen oder Rot sehen“ ist in einer Serie von Objekten in Zigarrenschachteln entstanden.

 

Der vollständige Titel des dritten, zweiteiligen Objekts:

„Wenn zwei den Hut nehmen, gehen sie vielleicht zusammen weiter“    

 

Die folgenden Werke sind Arbeiten auf Papier, die in grösseren oder kleineren Serien vorhanden sind.

Für beide der unten gezeigten Serien ist mit alten Fotos gearbeitet worden.

 

 

„Fata Morgana“ kann für Verschiedenes stehen: Spiegelung, Täuschung, Träume…

Durch die Buchseiten als Bildträger wird das Thema von Begrifflichkeit und Sprache unterstrichen.

 

„Weit über die Schatten“ ist eine Würdigung von Entwicklungen;

in allen Leben finden sich ein Vielfaches von „über den eigenen Schatten springen“.

Wandel von Traumwandel(n)

Wandel und Veränderung ist etwas zum Leben gehörend.

Im Folgenden ein paar Bilder zum Wandel, den meine Installation für

das Jubiläum von rigolo nouveau cirque erlebt hat.

Wer die Entstehungsgeschichte gern von Anfang an lesen möchte,

gehe in dieser Rubrik „Aktuelles“ zurück bis Okt. 2017 zum Beitrag: Kunstpyramiden bei rigolo

 

Im folgenden ist das erste Bild von Rorschach.

Die Flugformen schweben in der Luft, wie ich es mir gedacht hatte.

Die weiteren zwei Bilder sind von Kreuzlingen, wo die Pyramide einen zweiten Monat verbracht hat.

Die fliegenden Formen sind am Boden gelandet.

Ob es von selbst geschah oder jemand umgestaltet hat, ist mir nicht ganz klar;

die Stimmung der Installation hat sich auf jeden Fall verändert – vielleicht passend zum Herbst in Melancholie.

 

 

 

Nach diesem Abenteuer kam Traumwandel(n) wieder nach Hause zurück.

Diesen Frühling fügte sich das Ganze dann in den immer üppig werdenden Garten ein

und hat so nochmals eine andere Form, und damit eine neue Aussage angenommen.

 

Spricharten und Redenswörter

Unter diesem Obertitel entstehen seit dem Jahr 2013

Objekte, Druckgrafik und Bilder zu bekannten und unbekannten

Sprichwörtern und Redensarten.

 

Angefangen hat es 2013 mit einem Augenzwinkern:

 

 

 

Es ist eine Auseinandersetzung mit der Sprache,

mit alten Weisheiten, Werten, Moral und Lebensvorstellungen.

Zwei Linolschnitte entstanden 2016:

 

 

Die Texte dazu:

 

Die Zeit heilt Wunden

Die Zeit heilt

Die Zeit heilt Wunden

Oder nicht?

 

Spare in der Zeit, so hast du in der Not

Spare Zeit, so hast du Not

Spare, so hast du Zeitnot

 

Durch die Veränderung von einst Formuliertem, sowie des Schriftbildes,

wird die Frage gestellt nach der Anwendbarkeit heute

und nach kollektiven oder eigenen Wertvorstellungen.

 

Bei den Objekten kommen zufällig Gefundenes

und eigenen Erinnerungsstücke zum Zug.

Die folgenden Objekte von 2017 tragen die Titel:

 

 

 

Die Texte dazu:

 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Der Apfel fällt weit vom Stamm

Manchmal fällt der Apfel…weit weg

 

Schmetterlinge im Bauch

 

Den Löffel abgeben

 

Diese drei Arbeiten haben ausserdem Texte von Ulrich Bräker, dem „armen Mann vom Tockenburg“ zur Grundlage.

 

Der veränderte Kontext, in dem die Dinge und Erinnerungsstücke nun stehen,

lassen für BetrachterInnen einen individuellen Interpretationsspielraum.

Die Titel folgender Objekte, ebenfalls von 2017:

 

 

 

 

 

 

 

Altes und Neues

Wiederkehrend bin ich im Atelier beim Räumen zu finden,

beim Sichten meines Materiallagers.

Objekte oder Materialbilder finden sich in dieser Zeit zusammen.

Vieles kann aber auch endlich fortgeworfen werden.

 

In meinem Lager finden sich die gesammelten „Schätze“:

Neben Farben, Pigmenten, Papier sind da

Dinge wie Rostbleche aus der Thur gehortet

oder Plastikabfälle  vom Strand,  aufgehoben während der Ferien.

Es gibt Dinge, die mich von der Form her faszinieren

oder mir von der Farbe her ins Auge springen.

Der Zeitpunkt, wenn das Lager voll ist und ich die Übersicht verliere,

bringt den Drang nach Ordnung und Neubeginn.

 

 

 

 

Die Verwendung dieser Materialien

bedeutet für mich der Einbezug von Geschichte und Geschichten

in mein Kunstschaffen – bin ich doch berührt von dem, was mich umgibt.

Gleichzeitig gebe ich Wertlosem, Fortgeworfenem, Abfall

meine Beachtung und eine Bedeutung

in einem grösseren Zusammenhang des entstehenden Werkes.

Ich gebe ihm meine Bedeutung und gestalte damit.

 

 

 

 

In den kommenden Tagen werden Sie die entstandenen Objekte

der vergangenen Wochen in der Galerie auf meiner Homepage finden.

 

Für die nächste Zeit zieht es mich weg von Objekten aus meinem (verkleinerten) Materiallager.

Ich werde mich der Farbe zuwenden und

auf weissem Papier und unberührter Leinwand neu beginnen –

passend zum Beginn des neuen Jahres.

Kunstpyramiden bei Rigolo

Rigolo Swiss Nouveau Cirque feiert sein 40 jähriges Jubiläum.

Zu diesem Anlass sollen 40 Kunstpyramiden die Tournee WINGS begleiten.

Diese Pyramiden werden gestaltet von verschiedenen KünstlerInnen.

Mehr zu Daten, Standorten und den einzelnen KünstlerInnen mit ihren Werken finden Sie unter folgenden Links:

www.rigolo.ch/kunstpyramiden

www.facebook.com/rigolo.ch

Dort finden Sie auch zahlreiche Informationen zur Geschichte von Rigolo,

sowie Eindrücke des sehenswerten Bühnenprogramms WINGS mit Spielorten und Daten.

 

Im Folgenden die Entstehungsgeschichte meiner Installation mit dem Titel „Traumwandel(n):

 

 

Die Idee ist eine grosse Umsetzung von „Le Coffre“ von 2013 in die Dimension der Pyramide von 4 x 3 x 3 m.

 

 

Die Materialien: Draht, Flachspapier für die fliegenden Figuren. Holz bemalt, Eisen, Stein, Seil und Gartenplatten für die Objekte am Boden.

 

 

Vom Atelier nach  dem ersten Standort Rorschach bei der Kolumbankirche.

 

 

 

Rathaus Lichtensteig

Kommenden September und Oktober

werden im Rathaus Lichtensteig

Objekte und Bilder von mir zu sehen sein.

Dies im Rahmen von „Mini Usstellig“:

Alle zwei Monate stellt eine Künstlerin, ein Künstler

aus der Region ihre/seine Werke aus

im Treppenhaus und den Zwischenböden des Rathauses.

 

Für die genaueren Informationen klicken Sie hier:  Mini.Ustellig_Ros.A-rt

 

Kommen Sie vorbei! 5ünfstern 2017

Ich hoffe, Sie haben sich unterdessen ein ganzes Programm zusammengestellt

für die kommenden zwei Wochenenden

und geniessen zahlreiche Einblicke in unterschiedliche Ateliers!

 

Um zu meinem Flyer zu gelangen klicken Sie hier:  Flyer 5ünfstern

5ünfstern 2017, Auftakt im Kunstmuseum St. Gallen

Im Kunstmuseum St. Gallen findet bei schönstem Wetter am

Samstag, 1. April die erste Veranstaltung  statt rund um das diesjährige

5ünfstern, offene KünstlerInnenateliers in der Ostschweiz.

 

Nach Grussworten von Museumsdirektor Roland Wäspe,

der Eröffnungsrede von Martha Monstein, Leiterin des Kulturamtes des Kanton Thurgau

und Ausführungen zum Projekt von 5ünfstern durch Brigitte Kemmann, Projektleiterin,

ist ausgiebig Zeit, um die Ausstellungen zu besichtigen.

Dabei sind Mitglieder des Sinfonieorchesters St. Gallen in wechselnden Räumen anzutreffen.

Es entstehen Dialoge zwischen Werken und Musik.

Neben diesen berührenden Begegnungen

gibt es bei der Tombola Kunstwerke aller beteiligten KünstlerInnen zu gewinnen.

 

 

 

Obenstehender Bilderbogen gibt Ihnen ein paar Eindrücke des Abends.

Alle Fotos sind von der Homepag http://www.fuenfstern.com/impressionen/ 

Dort finden sie noch mehr Eindrücke des Auftakts sowie

weitere Informationen zu den Performances in fahrenden Zügen

und den Daten und Orte für die offenen Ateliers.

 

5ünfstern 2017

Nach drei Jahren ist es wieder soweit:

In der Ostschweiz öffnen zahlreiche Künstlerinnen und Künstler ihre Ateliers.

Am Samstag 29. und Sonntag 30. April in der Stadt St. Gallen.  

Am Samstag 6. Mai und Sonntag 7. Mai in den Regionen der Kantone AI, AR, SG, TG.  

 

Schon vorher beginnt das Fest mit der Eröffnung am Samstag, 1. April im Kunstmuseum St. Gallen. 

Es finden ausserdem Performances statt in fahrenden Zügen und im Kunst(Zeug)Haus Rapperswil.

 

Informieren sie sich genauer hier:  5ünfstern   

Bitte die Daten schon reservieren!

Zu meinem persönlichen Programm erfahren Sie zu einem späteren Zeitpunkt.