Aktuelles

Diese Seite wird jeweils monatlich mit Neuem aus meinem Atelier aktualisiert.

Nachtdurchwirktes, Mondgewebtes, Sonnengeflochtenes

Vom Sonntag, 24. November bis Freitag 29. November 2019 ist der Trauerzyklus mit 24 Aquarellen aus dem Jahr 2009 zu sehen: NACHTDURCHWIRKTES,MONDGEWEBTES, SONNENGEFLOCHTENES

Ort: Kirchenzentrum Ebnat, der Evangelisch- Reformierten Kirchgemeinde Ebnat-Kappel

Öffnungszeiten: 24. November während und nach dem Gottesdienst 9.30 Uhr zum Ewigkeitssonntag;

Montag bis Freitag am Morgen 8.30 bis 11.30 Uhr; Mittwoch- und Donnerstagnachmittag 13.30 bis 16.30 Uhr

sowie auf Anfrage

UNTERWELT in Lichtensteig 2019

Ausstellung 6. bis 21. September 2019

Es ist Leben eingekehrt in der Unterwelt von Lichtensteig. In 14 verschiedene Keller des mittelalterlichen Städtchens können Besucherinnen und Besucher absteigen und sich auf eine eigene Reise in den Untergrund begeben. Hören, Sehen, Fühlen, Riechen, Beobachten – Unterschiedlichste Sinne zu unterschiedlichsten Themen werden dabei angesprochen und können inspirieren.

Für Informationen von den beteiligten Künstlerinnen und Künstlern, bis zum Programm der Kunsthalle(n) Toggenburg, das Erhellung in die dunklen Räume bringen kann und dem Ortsplan für die Orientierung klicken Sie hier: https://www.ros.a-rt.ch/wp-content/uploads/2019/08/Plakat_Unterwelt_Vorlage-kl.pdf

Ein paar Einblicke in die von mir gestalteten Räume an der Loretostrasse 6

Hier finden Sie die Homepage der Kunsthalle(n) Toggenburg:http://kunsthallen-toggenburg.ch

Sommernews und Herbstankündigung

Passend zum Sommer findet am SAMSTAG, 17. AUGUST 2019

in ALTNAU beim Gasthaus zum Schiff

eine Freiluft – Künstlerei statt mit etlichen Künstlerinnen und Künstlern, die vor Ort sind und arbeiten, aber auch Werke zum Verkauf anbieten. Ich werde da sein! Der Anlass findet nur bei trockener Witterung statt!

Hier zum Flyer:

Wer hinter der Organisation steht, erfahren Sie unter www.kunststriche.ch

Vom 6. BIS 21. SEPTEMBER 2019 findet in LICHTENSTEIG DIE AUSSTELLUNG “UNTERWELT” statt in verschiedenen Kellern des mittelalterlichen Städtchens im Toggenburg. Organisiert ist das Ereignis von den KUNSTHALLE(N) TOGGENBURG

Einzelheiten und das ganze Programm folgen in Kürze. Bis dahin schöne Sommertage!

ohm41 sieben mal 20

Vom 2. Juni bis 14. Juli 2019  

inszeniert die Künstlergruppe ohm41 in der Kunsthalle Wil  

die erste Kunstzertifizierung der Schweiz.  

Dazu haben sie zahlreiche KünstlerInnen eingeladen,  

deren Werke für die Dauer der Ausstellung zu sehen sind. 

So habe auch ich eines meiner Werke zertifizieren lassen.

Drei Mitglieder von ohm41 während des Audits.

Herzliche Einladung zur Vernissage am 1. Juni 2019 um 18 Uhr!

Weitere Information zu Ideen, Werten und dem Rahmenprogramm

entnehmen Sie bitte dem folgenden Flyer.

Der Link zur Künstlergruppe: www.ohm41.ch

Zeichnungen

Meistens beginnt der Morgen mit einer Tasse Kaffee,

mit Stift und einem Skizzenbuch – zur Zeit sind das alte Kirchengesangbücher –

wo dann ein paar Seiten gefüllt werden mit Kritzeleien, Mustern, Gedankensplitter und spontanen Ideen.

 

 

 

 

Manchmal versuche ich, Formen Proportionen und Raumverhältnisse zu erfassen.

Es gibt sozusagen einen zeichnerischen Gesichtspunkt von Wahrnehmung.

Etwas genauer sein, um gleich wieder flüchtiger damit umzugehen.

Die Idee des Betrachteten soll damit gelöst werden vom Realistischen.

 

 

 

 

Das Flüchtige und dass die Zeichnung nur noch eine Idee von Gesehenem ist,

wird in den Zugzeichnungen noch deutlicher.

Die Zeichnungen aus dem fahrenden Zug werden zu Erzählungen des Unterwegs – Seins.

 

 

Ist das Kunst oder kann das weg – Ein Archiv

Diese Frage stellt sich nicht erst seitdem eine Putzfrau

die Fettecke einer Ausstellung von Joseph Beuys entfernt hat.

Was Kunst ist oder ausmacht, was sie soll und darf und muss,

sind Themen endloser Diskussionen und verändern sich im Kontext von Zeit und Gesellschaft.

 

Unbefangen davon und mit sehr viel Spass

ist dieses Jahr in meinem Atelier ein Archiv – Objekt

aus den gesammelten Schätzen von 30 Jahren entstanden:

 

 

 

 

Ein Prozess des Sichtens und Gewichtens.

Wert oder Unwert ist durch das (Er-)schaffen neu definiert.

An den Inhalten lassen sich Interessen, Themen der Lebensjahrzehnte ablesen.

Insofern lässt sich das Archiv mit seinen Erzählungen als eine Art Selbstportrait verstehen.

 

Nun zu den Inhalten der Schubladen,

die ich aus einer ehemaligen Haushalt- und Eisenwarenhandlung mit mechanischer Werkstatt gerettet habe.

Die einzelnen Schubladenobjekte zeigen Sammlungen von A wie Am Anfang war das Spiel  

bis wie Zu Ende gehen.  

 

 

 

 

Grundlagen, Kriterien und die Systematik des Werks sind nach eigenen Regeln festgelegt.

Die Nummerierung und Kennzeichnung der Sammeldinge in den einzelnen Schubladen

haben eine Logik nicht im Sinne von Wissenschaftlichkeit

sondern aus dem Moment und aus der Geschichte heraus.

Diese Systematik und Logik will sozusagen unlesbar sein, um neu enträtselt zu werden.

 

 

 

 

Ob das Kunst ist  –  oder doch eher weg soll, können Sie selbst entscheiden.

Ich kann Ihnen auf jeden Fall versichern:

So lässt sich trefflich aufräumen!

Neue Werke

Das helle, grelle Sommersonnenlicht ist längst dem

milderen Herbstlicht gewichen.

Höchste Zeit, um einige der neu entstandenen Werke vorzustellen.

Sie führen die Reihe der SPRICHARTEN UND REDENSWÖRTER weiter:

 

 

“Wenn Träume wahr werden”, kann als Fortsetzung gesehen werden der beiden Objekte vom vergangenen Jahr:

“Am Haken zappeln” und “Schlüsselstelle”.

Sie können somit einen Lebensprozess abbilden.

 

“Kopf stehen oder Rot sehen” ist in einer Serie von Objekten in Zigarrenschachteln entstanden.

 

Der vollständige Titel des dritten, zweiteiligen Objekts:

“Wenn zwei den Hut nehmen, gehen sie vielleicht zusammen weiter”    

 

Die folgenden Werke sind Arbeiten auf Papier, die in grösseren oder kleineren Serien vorhanden sind.

Für beide der unten gezeigten Serien ist mit alten Fotos gearbeitet worden.

 

 

“Fata Morgana” kann für Verschiedenes stehen: Spiegelung, Täuschung, Träume…

Durch die Buchseiten als Bildträger wird das Thema von Begrifflichkeit und Sprache unterstrichen.

 

“Weit über die Schatten” ist eine Würdigung von Entwicklungen;

in allen Leben finden sich ein Vielfaches von “über den eigenen Schatten springen”.

Wandel von Traumwandel(n)

Wandel und Veränderung ist etwas zum Leben gehörend.

Im Folgenden ein paar Bilder zum Wandel, den meine Installation für

das Jubiläum von rigolo nouveau cirque erlebt hat.

Wer die Entstehungsgeschichte gern von Anfang an lesen möchte,

gehe in dieser Rubrik “Aktuelles” zurück bis Okt. 2017 zum Beitrag: Kunstpyramiden bei rigolo

 

Im folgenden ist das erste Bild von Rorschach.

Die Flugformen schweben in der Luft, wie ich es mir gedacht hatte.

Die weiteren zwei Bilder sind von Kreuzlingen, wo die Pyramide einen zweiten Monat verbracht hat.

Die fliegenden Formen sind am Boden gelandet.

Ob es von selbst geschah oder jemand umgestaltet hat, ist mir nicht ganz klar;

die Stimmung der Installation hat sich auf jeden Fall verändert – vielleicht passend zum Herbst in Melancholie.

 

 

 

Nach diesem Abenteuer kam Traumwandel(n) wieder nach Hause zurück.

Diesen Frühling fügte sich das Ganze dann in den immer üppig werdenden Garten ein

und hat so nochmals eine andere Form, und damit eine neue Aussage angenommen.

 

Spricharten und Redenswörter

Unter diesem Obertitel entstehen seit dem Jahr 2013

Objekte, Druckgrafik und Bilder zu bekannten und unbekannten

Sprichwörtern und Redensarten.

 

Angefangen hat es 2013 mit einem Augenzwinkern:

 

 

 

Es ist eine Auseinandersetzung mit der Sprache,

mit alten Weisheiten, Werten, Moral und Lebensvorstellungen.

Zwei Linolschnitte entstanden 2016:

 

 

Die Texte dazu:

 

Die Zeit heilt Wunden

Die Zeit heilt

Die Zeit heilt Wunden

Oder nicht?

 

Spare in der Zeit, so hast du in der Not

Spare Zeit, so hast du Not

Spare, so hast du Zeitnot

 

Durch die Veränderung von einst Formuliertem, sowie des Schriftbildes,

wird die Frage gestellt nach der Anwendbarkeit heute

und nach kollektiven oder eigenen Wertvorstellungen.

 

Bei den Objekten kommen zufällig Gefundenes

und eigenen Erinnerungsstücke zum Zug.

Die folgenden Objekte von 2017 tragen die Titel:

 

 

 

Die Texte dazu:

 

Der Apfel fällt nicht weit vom Stamm

Der Apfel fällt weit vom Stamm

Manchmal fällt der Apfel…weit weg

 

Schmetterlinge im Bauch

 

Den Löffel abgeben

 

Diese drei Arbeiten haben ausserdem Texte von Ulrich Bräker, dem “armen Mann vom Tockenburg” zur Grundlage.

 

Der veränderte Kontext, in dem die Dinge und Erinnerungsstücke nun stehen,

lassen für BetrachterInnen einen individuellen Interpretationsspielraum.

Die Titel folgender Objekte, ebenfalls von 2017: